Samsung löst seine T-Serie ab: Auf der Gamescom hat der Hersteller die portablen SSDs P9 und P7 vorgestellt — nach Samsung-Angaben die weltweit erste externe SSD mit USB4. Marktstart ist der 31. August, zunächst mit 1 und 2 TB; die Varianten mit 4 und 8 TB folgen in den nächsten Monaten.

Der Sprung beim Tempo ist deutlich. Die P9 liest sequenziell mit bis zu 4.000 MB/s und schreibt mit bis zu 3.800 MB/s — rund doppelt so schnell wie die bisherige T9, die mit USB 3.2 Gen 2x2 bei 2.000 MB/s dicht machte. Möglich macht das der USB4-Anschluss mit 40 Gbit/s. Beide Modelle wiegen unter 100 Gramm, verschlüsseln per AES-256 in Hardware und werden über Samsungs Magician-Software verwaltet.

Die Preise haben es allerdings in sich: Die P9 startet bei 340,99 Euro für 1 TB und 646,99 Euro für 2 TB. Die langsamere P7 kostet 287,99 bzw. 548,99 Euro. Zum Vergleich: T9-Modelle mit 1 TB gibt es im Handel regelmäßig unter 100 Euro. Wer die Geschwindigkeit nicht zwingend braucht — etwa für 4K-Videoschnitt direkt von der Platte oder große KI-Modelle wie die von Hugging Face — fährt mit der alten Generation preislich deutlich besser.

Und ein Detail solltet ihr vor dem Kauf prüfen: USB4 bringt nur dann volles Tempo, wenn euer Rechner den Standard auch kann. An älteren USB-Ports fällt die P9 auf deren Geschwindigkeit zurück — dann zahlt ihr den Aufpreis für nichts. Finde ich als Technik-Schaufenster beeindruckend, als Kaufempfehlung zum Start aber schwierig.