Chrome 154 Update: Google schließt 108 Sicherheitslücken
Chrome 154 behebt 108 Schwachstellen, davon 11 kritische — plus neue Privacy-Defaults und CSS-Features. So prüft ihr, ob euer Browser aktuell ist.

Google hat Chrome auf Version 154.0.8037.57/.58 aktualisiert — und mit dem Sprung gleich 108 Sicherheitslücken geschlossen. 11 davon stuft Google als kritisch ein. Wer Chrome nutzt, sollte jetzt updaten.
Viele der Schwachstellen wurden von externen Sicherheitsforschern über Googles Bug-Bounty-Programm eingereicht. Konkrete Details zu den kritischen Lücken hält Google wie üblich zurück, bis ein Großteil der Nutzer das Update installiert hat. Die Android-Version 154.0.8037.57 enthält dieselben 108 Korrekturen und wird laut Release Notes in den nächsten Tagen ausgerollt. Parallel hat Google die Extended-Stable-Variante auf 152.0.7977.140 aktualisiert — die ist relevant, wenn ihr Chrome im Unternehmensumfeld mit verzögertem Update-Kanal nutzt.
Was bringt Chrome 154 neben den Fixes?
Abseits der Sicherheitspatches stecken einige Neuerungen drin: Chrome fragt euch jetzt standardmäßig, bevor es eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung aufbaut. Dazu kommen CSS-Verbesserungen wie scroll-marker-group und text-decoration-inset, JavaScript bekommt Iterator.prototype.includes(), und iframes lassen sich künftig responsiv an den eingebetteten Inhalt anpassen.
Ob euer Chrome schon aktuell ist, prüft ihr über die drei Punkte oben rechts → Hilfe → Über Google Chrome. Dort zieht sich der Browser das Update automatisch. Wer sich für die aktuelle Sicherheitslage im Browser-Umfeld interessiert: Auch WordPress musste gerade eine kritische RCE-Lücke schließen und Windows Defender kämpft mit einem Zero-Day, der Antivirus-Updates blockiert.
Ehrlich gesagt finde ich 108 Fixes in einem einzigen Release bemerkenswert — das zeigt, wie viel Angriffsfläche ein moderner Browser bietet. Gut, dass Google wenigstens schnell patcht.