Googlebook: Vorbestellung startet am 21. September
Googles Googlebook-Laptops gehen am 21. September in die Vorbestellung. Aluminium OS, Magic Pointer und Gemini-KI: was in den Geräten steckt.

Google startet am Montag, dem 21. September, die Vorbestellung für eine komplett neue Laptop-Klasse: das Googlebook. Fünf Hersteller sind zum Launch dabei – Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo – und alle setzen auf Premium-Hardware mit dem neuen Android-basierten Betriebssystem Aluminium OS.
Mehr als 15 Jahre nach dem ersten Chromebook will Google den Desktop von Grund auf neu denken. Statt eines reinen Cloud-Systems baut Aluminium OS auf den Android-Kern und stellt die Gemini-KI ins Zentrum – ein Trend, den auch Nvidia mit dem Kauf von Hugging Face unterstreicht. Herzstück ist der sogenannte Magic Pointer: Schüttelt ihr den Mauszeiger über einem Element, liefert Gemini kontextbezogene Vorschläge – etwa ein Datum aus einer Mail direkt in den Kalender eintragen oder zwei Bilder visuell kombinieren. Dazu kommen KI-generierte Desktop-Widgets, die sich per Prompt erstellen lassen und euren Desktop zum personalisierten Dashboard machen.
Erste Hardware: OLED und Snapdragon
Die ersten Geräte setzen auf Top-Ausstattung. Das Lenovo Googlebook kommt laut Leaks mit einem Intel Core Ultra 5 325, 15,3-Zoll-OLED-Display (2880 x 1800 Pixel, 120 Hz), bis zu 32 GB RAM und einem 70-Wh-Akku für bis zu 11 Stunden Laufzeit. Dell positioniert sein Googlebook in der XPS-Serie: 13,4 Zoll, rund 1,1 kg, angetrieben von einem Snapdragon X Elite. Beide bieten einen Fingerabdruckscanner und die Glowbar – eine Lichtleiste als Erkennungsmerkmal der neuen Klasse.
Dank des Android-Kerns synchronisieren sich Googlebooks nahtlos mit eurem Smartphone. Ihr könnt Android-Apps direkt vom Handy auf den Laptop streamen, ohne sie dort zu installieren. Dateien vom Telefon tauchen per Quick Access im Dateibrowser auf – kein manueller Transfer nötig. Chromebooks bleiben laut Google parallel im Angebot und werden nicht ersetzt.
Ehrlich gesagt finde ich den Ansatz deutlich mutiger als erwartet. Magic Pointer klingt nach echtem Mehrwert statt nach der üblichen KI-Deko – ob das im Alltag hält, zeigt sich spätestens ab dem 5. Oktober, wenn Google zum großen Launch-Event lädt.